
Hey, einen wunderschönen Samstag Morgen!
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch…Welche wollt ihr zuerst hören?
Na gut, fangen wir mit der Guten an: Mein Visum wurde angenommen. Jeeey. Das ist jetzt zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem mehr als aktuell, denn jetzt gibt es im Grunde keinen kalkulierbaren Weg zurück mehr.
Wollt ihr die schlechte Nachricht auch hören? … Es sind noch 30 lange Tage bis zum Abflug! Naja zumindest bleibt somit noch genug Zeit um mich ordentlich von meiner Familie und meinen Freunden zu verabschieden. Das klingt komisch, aber immerhin bin ich dann erstmal auf unbestimmte Zeit weg – in Neuseeland. Weiter weg geht es eigentlich kaum noch. Auch wenn ich es kaum noch abwarten kann, warten auch in den kommenden Wochen noch einige tolle Sachen auf mich, denn ich hole nicht nur meinen Bus ab, der mittlerweile endlich einen Namen bekommen hat, sondern besuche auch noch meine Großeltern, Onkel und Tanten im Norden Deutschlands, die ich nur sehr selten sehe! Darauf freue ich mich schon besonders 😉
Jetzt aber mal ein paar Infos zu meiner Reise: Mein großer Plan besteht eigentlich darnin komplett auf die Spontanität und den Fluss der Zeit zu vertrauen. Wer weiß was kommt. Deshalb habe ich eigentlich auch nichts geplant. Einzig und allein der Hinflug steht fest und eine Unterkunft für die ersten 9 Nächte in Auckland ist gebucht. Die werde ich sicherlich auch gut gebrauchen können – nicht nur um den Jetlag auszukurieren, sondern auch für ein paar grundlegende Erledigungen, die ich in den ersten Wochen und Tagen meistern muss. Ganz oben auf der Liste steht natürlich die Suche nach einem passenden Van, denn Flexibilität und eine sichere „Unterkunft“ haben schon einen sehr hohen Stellenwert.
Am 21.09.19 geht es nach Frankfurt, wo ich noch eine Nacht in einem Hotel zusammen mit meinen Eltern verbringen werde. Da der Abflug am 22.09. um 11:00 stattfindet und eine ca. 35 stündige Reise vor mir stehen wird, haben wir uns für diese Variante entschieden, damit ich zumindest nochmal halbwegs „ausschlafen“ kann 😉 Den Flug habe ich über Free2Travel gebucht, die wirklich einen super freundlichen Support haben und mir bisher bei allen Fragen kompetent zur Seite standen. (Das soll keine Werbung sein, sondern einfach nur meine meine Erfahrungen, die mich positiv überrascht haben.) Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „OpenReturn-Ticket“, wo man praktisch nur das Abflugdatum festlegt und dann je nach Anbiter/Airline in einem Zeitraum von 12-24 Monate einen passenden Rückflug einbuchen kann, wenn man keine Lust mehr auf Neuseeland hat oder – der wohl wahrscheinlichere Fall – das Geld knapp wird 😉 Ich habe mich letzendlich für Etihad entschieden, weil ich hier 24 Monate Zeit für meine Reise habe und am Ende nicht zwangsläufig an dieses eine Jahr gebunden bin. Den Rückflug kann ich dann übrigens nicht nur von Auckland aus antreten, sondern auch von anderen Städten Neuseelands, Australien oder China, wenn ich mich recht erinnere. Das weicht von Airline zu Airline ziemlich stark ab und kann je nach Ort mit Extrakosten einher gehen. Aber ehe wir über den Rückflug nachdenken, werden noch so einige Monate vergehen!
Mein Flug mit Etihad führt mich zu Beginn ersmtal von Frankfurt nach Abu Dhabi, dem „Heimatflughafen“ dieser aus den Emiraten stammenden Fluggesellschaft. Von Abu Dhabi geht es dann nach ca. 2 Stunden Aufenthalt nach Brisbane, wo ich aber nur 1,5 Stunden Zeit habe um den Flieger zu wechseln. Wie das dabei mit dem Gepäck abläuft und ob ich den Flug schaffe, werden wir später ja dann sehen, haha 😉
Ich komme um 23:59 in Auckland an und werde sicherlich einen mords Hunger haben. Ihr dürft einmal raten, was zu dieser Uhrzeit außerhalb des teuren Flughafengebäudes noch auf hat. Richtig: McDonalds – na super. Naja zumindest haben die mitlerweile auch einen veganen Burger im Sortiment, was aber nicht heißen soll, dass ich diesen Laden unterstützen möchte. Hier stellt sich für mich nur die Frage: Vor Hunger umfallen oder meinen Prinzipien treu bleiben?
Egal, bevor ich mir darüber den Kopf zerbreche müssen meine Flüge erstmal püntklich ankommen und auch weiterfliegen, hihi. Im Flugzeug habe ich ja schließlich noch genügend Zeit, um über solche Dinge nachzudenken 😀
Viel wichtiger ist ersmtal die Frage, ob es denn die Möglichkeit gibt im Flugzeug vegan zu essen? Und ja, tatsaächlich die gibt es! Etihad bietet ein überraschend großes und breit gefächertes Angebot an Mahlzeiten, wo eigentlich jeder etwas finden sollte! Dazu aber im nächsten Beitrag mehr!
Was interessiert euch alles zum Thema Neuseeland? …oder auch zum T4 Bus? Stellt mir gerne alle eure Fragen 😉 Tschööööööööössss bis dann!