Leute, ich kann es gar nicht glauben! Heute in einer Woche fahren wir nach Frankfurt und verbringen noch einen letzten gemeinsamen Tag zusammen in der Stadt der Banken. Sonntag – einen Tag später – um 11:20 soll mich eine Boing 787 in Richtung Abu-Dhabi bringen. Heute haben wir mal die Mahlzeiten eingebucht und aus Spaß geschaut, wie viel eine Sitzplatzreservierung so kostet: Von Frankfurt nach Abu Dhabi müsste man für einen Fensterplatz (und alle anderen Plätze xD) etwa 25€ hinblättern. Beim Teilstück Abu Dhabi nach Brisbane wären es sogar ca. 32€. Ganz ehrlich, auch wenn das jetzt keine Wucherpreise sind: Das Geld spare ich mir – ganz nach dem Motto „Alles was nicht Lebensnotwendig ist, ist zu viel!“ So muss ich halt einer der Ersten beim Online-Check In sein, damit ich mir noch einen Sitzplatz am Fenster ergattern kann 😉 Wo sitzt ihr am liebsten im Flugzeug? Klar am Gang macht auch Sinn. Da muss man nicht immer seine Sitznachbarn belästigen, wenn die Blase drückt.
Ich habe mich letzendlich für die Asiatisch – Vegetarische Mahlzeit entschieden und bin gesapannt wie sie schmeckt – aber vorallem, wie das mit der Bestellung an Board abläuft. Blöd wäre natürlich, wenn ich dann aufeinmal doch etwas anderes vor mir stehen hätte.
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich dann machen würde. Für mich würde sich nicht die Frage stellten, ob ich es aus ethischen Gründen nicht zu mir nehmen würde – in dem Fall wäre es den Tieren gegenüber respektlos das Essen wegzuschmeißen. Aber dafür garantieren, dass mir bei dem Anblick und Geschmack nicht schlecht wird, kann ich nicht. Nun gut – wofür gibt es denn die „Kotzbeutel“ an jedem Sitz 😉
Seit dem Film „Dominion“ bin ich was das angeht tatsächlich einwenig sensibler geworden. Ich will nicht sagen, dass mir schlecht wird, wenn ich im Laden an der Fleischtheke vorbeigehe … obwohl – doch…ich glaube genau das will ich sagen. Tja das wird genauso spannend wie die eigentliche Essenssuche in Neuseeland selbst. Da kann ich nur von einem glücklichem Zufall sprechen, dass ich mit einer diesbezüglich gleichgesinnten Person unterwegs sein werde … wenn alles gut geht 😉
Ohhh, habt Ihr da grad etwa eine vertrauliche Insiderinfo erhalten??? Okey, aber pssssst. Wo wir einmal dabei sind. Macht ihr euch auch manchmal darüber Gedanken, was Google und Co. alles über euch wissen könnten? Ich glaube ja Mr und Mrs Google kennen mich besser als so ziemlich alle anderen Personen auf dieser Erde – merkwürdiges Gefühl, nicht wahr? Jedenfalls brauche ich mir deshalb aber keine Sorgen machen, dass ich in Neuseeland nichts zu Essen finden werde, denn auf die Internetkonzerne ist verlass! So schnell kann man gar nicht schauen, und schwupp hat Google meinen neuen Aufenthalsort dokumentiert und ihn in mein Persönlichkeitsprofil integeriert. Herzlich Willkommen Werbung vom nächsten veganen Restaurant in 200 Metern rechts.
So richtig aufgeregt bin ich noch nicht, aber so langsam realisiere ich, dass es bald losgeht. Wenn ich morgen den Koffer packe, wird das sicherlich ein ziemlich komisches Gefühl werden. Vorallem muss ich dann eine Woche lang auf meine Lieblingsunterhosen und Pullis verzichten, weil sie schon im Rucksack verstaut sind – fürchterlich. Kleiner Tipp am Rande für all diejenigen, die auch mit dem Rucksack auf große Reise gehen: Anstatt sich die völlig Überteuerten Packsäcke zu kaufen, holt euch einfah einen Pack Schwerlastmüllsäcke. Die sind robust, leicht, wesentlich preisgünstiger und auch noch wasserdicht, wenn man sich beim Verschließen nicht allzu blöd anstellt 😉
Packsäcke machen aber grundsätzlich unheimlich viel Sinn. Nicht nur um seine Sachen trocken zu halten, sondern auch, um eine gewisse Ordnung im Rucksack zu halten. Der wichtigste Vorteil ist meiner Meinung nach aber folgender: Wenn man ausversehen mal genau das benötigt, was ganz unten im Rucksack ist, muss man nicht alles einzeln herausholen. Zusätzlich kann man die Säcke auch noch beschriften damit es die Flughafenmitarbeiter einfacher haben, verbotene Substanzen zu entfernen und vorher nicht den ganzen Rucksack auseinandernehmen müssen, haha ;P In Neuseeland werde ich die Säcke dann definitiv auch nicht wegschmeißen solange sie noch halbwegs als Solche erkennbar sind. Im Auto kann man die noch super als „gebrauchte Wäsche-Sack“ verwenden und luftdicht verschließen, damit der Fahrzeuginnenraum nicht die ganze Zeit nach einem Cocktail aus Schweiß, Blut und Erde riecht. …Warum auch immer Blut an unserer Kleidung sein sollte …
Mich würden eure Fragen rund um das Thema Work and Travel, Neuseeland und so weiter brennend interessieren. Feel free to leave a comment below! …man muss sich ja schonmal einwenig auf Englisch einstimmen. Hmm, vielleicht sollte ich den Linksverkehr auch schonmal üben? – Ob das hier in Deutschland so eine gute Idee ist? haha ;B
Tschüüüüüüüüüüüüüs.