Time to leave this site of earth – Right on the way to New Zealand.

Aktuelle Reisehöhe: 35’000ft.

Mit exakt 1000km/h fliege ich gerade über die Berglandschaft der Türkei. In ca. 5 Minuten verlassen wir den türkischen Luftraum. Die Außentemperatur ist mit stolzen -45°C ziemlich frisch und dennoch ist es angenehm warm im Flugzeug. Ich sitze ziemlich weit hinten, rechts am Fenster. Die Sonne steht uns mittlerweile nahezu auf Augenhöhe gegenüber. Sie spiegelt sich gelegentlich in der Tragfläche dieser Boing 777 und erwärmt meinen Kopf hinter der Scheibe. Auf dem Bild ist unter uns das schwarze Meer zu sehen 🙂

Seid gestern sind so viele spannende Dinge passiert – ich fange am besten ganz von vorn an 😉

Nachdem wir gestern gut in Frankfurt angekommen und zielstrebig in Richtung Main-Tower marschiert sind, fanden wir uns plötzlich in mitten einer Filmproduktion wieder. Neben den protzigen Motorengeräuschen der zahlreichen Sportwagen, waren plötzlich die Propeller einer unübersehbar großen Drohne über uns hörbar. Daraufhin folgte Rauch, dann ein Porsche mit Kamerakran und anschließend eine Filmcrew, die verzweifelt versuchte unsere deutsche „Ungedulds-Mentalität“ in den Griff zu bekommen. Letzendlich stellte sich heruas, dass es sich um einen Werbefilm für Nissan handelte – ganz schön viel Aufwand für so ein kleines Auto 🙂

„Russian Arm“

Da mich alles rund um den Filmdreh ziemlich stark interessiert, haben wir uns recht lang bei der Crew und den „Einsatzfahrzeugen“ aufgehalten. Aber es hat sich gelohnt, denn es war super interessant. Wenn man aus einem Ort kommt, der sich nicht zwischen ländlichem Dorf und städtischer Stadt entscheiden kann – so wie ich – kommt man aus dem Staunen vor lauter Sportwagen gar nicht mehr heraus. Wenn man bei uns mal einen Porsche 911 sieht, ist das etwas besonderes. In Frankfurt sind die schon regelrecht langweilig, weil sie fast häufiger zu sehen sind als stink normale Kombis. Allerdings ist mir in Frankfurt das Problem mit den SUV’s erst richtig klar geworden. (By the way: Unter mir tuen sich gerade die endlosen Weiten der Wüste auf – irgendwie ziemlich spektakulär, Sand, Felsenformationen, die sich wie Linien bis ins Unendliche erstrecken, Sand und noch mehr Sand.)

Jetzt mal ernsthaft: Wer braucht SUV’s wirklich? Viel mehr Platz als ein normaler Kombi bieten die im Kofferraum nicht. Wenn man wirklich viel transportieren will, dann ist man mit einem Transporter oder PickUp deutlich besser bedient. Wer fährt mit seinem Hochglanz-SUV wirklich ins Gelände, wo schickes Statussymbol auf raue Natur trifft? Dann macht ein Geländewagen doch auch deutlich mehr Sinn? Mehr als im wahrsten Sinne des Wortes „dicke Protzkarren“ sind SUV’s doch nicht. Warum lässt sich der Staat diesen sinnlosen Spaß nicht besser bezahlen? Naja egal darum soll es nicht gehen – wir landen in 1h und 45min – und bis es soweit ist, möchte ich ja noch weiter erzählen 😉

Auf dem Weg zum Main-Tower haben wir noch fix unsere Flüssigkeitsreserven in einem Café aufgefrischt und sind anschließend durch die Altstadt zum Tower gelaufen – eine Stunde mussten wir anstehen, doch der Ausblick hat sich sehr gelohnt! Nur eins hat mich dann doch vom wesentlichen – dem weiten Blick – abgelenkt: Der Hunger! Also nichts wie runter vom Turm und irgendetwas essbares finden. Normalerweiße dauert das bei unserer Family immer Stunden, bis wir etwas passendes gefunden haben, aber in Frankfurt ging es mal super schnell! Ein thailändisches Restaurant hat uns überzeugt und zu meiner Zufriedenheit auch ein umfassendes, veganes Menü auf der Karte gehabt. Kurz gesagt: es war lecker!

Mittlerweile sind wir südöstlich von Baghdad und werden auch allmählich langsamer – „nur“ noch 800km/h.

Unser Hotelzimmer war eigentlich echt schön, dennoch konnte ich kaun schlafen – vermutlich war die Aufregung dann doch zu groß. Nach einem tränenreichen Abschied kurz vor der Sicherheitskontrolle am Flughafen hieß es dann erstmal anstehen und warten. Tja – und die Sicherheitskontrolle war dann alles andere als cool. Ich musste mein komplettes Handgepäck auseinandernehmen, weil es ja im Grunde nur aus Technik besteht. Danach folgte das volle Programm: Abtasten am ganzen Köper – mir hat noch nie zu vor ein Mann in den Schritt gefasst… -, Schuhe aus und Füße abtasten – der arme Beamte -, Drogencheck beim Rucksack und bei mir und dann lauter Panik wieder versuchen eine halbwegs brauchbare Ordnung im Rucksack herzustellen. Da das ganze nun ziemlich lang gedauert hat, absolvierte ich den Gang zum passenden Gate, was natürlich eins der Letzten sein musste, mit schnellen Schritten. So, und jetzt sitze ich hier im Flugzeug und habe die erste Teilstrecke fast geschafft 🙂 Der Sitzplatz neben mir ist sogar frei, was ziemlich cool ist – UND – das Essen war lecker 😉 Es gab so eine Art Maisfladen, dazu Reis mit einer typisch asiatischen Sauce aus Kidneybohnen, Tomate und Kokosmilch. Als Nachtisch war noch ein Brötchen, vegane Butter, ein Obstsalt und salzige „Cracker“ dabei. Ich bin definitiv gut satt jetzt und brauche mir keine Sorgen um einen hungrigen Magen machen.

Sooo, ich muss einwenig Handyakku schonen und beende meinen ersten kleinen Reisebericht hiermit! Hoffentlich geht beim umsteigen alles gut 🙂

Tschau aus 10’000 Metern Höhe, kurz vor Kuwait City!

Dulli goes New Zealand!

Moin! Die letzten Tage waren dann doch deutlich schneller vorbei als gedacht. Aktuell sind wir auf dem Weg nach Frankfurt und werden uns dort noch ein wenig die Innenstadt anschauen.

Mein Gepäck ist nun doch etwas schwerer geworden als gedacht: 27 Kilogramm sind es nun insgesamt. 17kg wiegt mein großer Rucksack inklusive Schlafsack und weitere 10kg wiegt der „kleine“ TT Missionpack 30, der hoffentlich noch als Handgepäck durch geht 😉 Ohne den ganzen Technikkram wären es sicherlich 6-8kg weniger gewesen, denn es ist ja nicht nur meine Canon 80D, die ins Gewicht fällt. Mein Laptop, Wechselrichter fürs Auto, eine Festplatte, SD-Karten, Ersatzakku und Ladegeräte kommen auch noch dazu. Nicht zu vergeseen sind natürlich auch die Objektive – ohne die macht die Kamera nicht viel Sinn. Da die Landschaft in Neuseeland vermutlich im Fokus steht, habe ich mich für ein 10-20mm von Sigma entschieden. Das ist vergleichsweise klein und leicht 😉 Für alles andere habe ich dann noch das 24-105mm von Canon, was einfach eine geile Bildqualität hat. Zum Glück konnte die mein Dad für die Zeit meiener Abwesenheit entbehren, ansonsten hätte ich ein kleines Problem gehabt. Danke Papa!

Ich freue mich schon darauf coole Bilder von unserem Van, den Sternen und der Natur zu machen! Zu Hause habe ich eigentlich immer Photoshop zur Bildbearbeitung genutzt. Da ich nun aber Linux Ubuntu auf meinem Laptop habe, musste ich mir eine Alternative suchen. Die die RAW-Bearbeitung nutze ich auf Linux nun „Raw-Therapie“ und für den Rest GIMP. Es wird zwar seine Zeit brauchen, bis ich mit denen so gut klar komme wie mit Photoshop, aber Gimp ist ja glücklicherweiße relativ ähnlich aufgebaut 🙂

Heute Früh haben wir bereits den Online-Check In gemacht und ich konnte mir einen Fensterplatz sichern – das ist super. Jetzt muss nur noch die Sache mit dem Essen klappen und alles ist cool! Ich kann es kaum erwarten endlich die Bücher auf meinem Kindle anzufangen – klingt komisch, aber ich freue mich auf die langen Flüge :o)) …mal schauen, ob ich das in zwei Tagen auch noch so sehe, haha.

Da wir nun aber gleich in Frankfurt angekommen sind, werde ich mir für das erste abmelden und dann in wenigen Tagen über die ersten Tage in Auckland und den Flug berichten!

Bis dahin: Haltet die Ohren steif! Wir sehen uns dann auf der anderen Seite der Welt wieder 😀

Morgen wird gepackt!

Leute, ich kann es gar nicht glauben! Heute in einer Woche fahren wir nach Frankfurt und verbringen noch einen letzten gemeinsamen Tag zusammen in der Stadt der Banken. Sonntag – einen Tag später – um 11:20 soll mich eine Boing 787 in Richtung Abu-Dhabi bringen. Heute haben wir mal die Mahlzeiten eingebucht und aus Spaß geschaut, wie viel eine Sitzplatzreservierung so kostet: Von Frankfurt nach Abu Dhabi müsste man für einen Fensterplatz (und alle anderen Plätze xD) etwa 25€ hinblättern. Beim Teilstück Abu Dhabi nach Brisbane wären es sogar ca. 32€. Ganz ehrlich, auch wenn das jetzt keine Wucherpreise sind: Das Geld spare ich mir – ganz nach dem Motto „Alles was nicht Lebensnotwendig ist, ist zu viel!“ So muss ich halt einer der Ersten beim Online-Check In sein, damit ich mir noch einen Sitzplatz am Fenster ergattern kann 😉 Wo sitzt ihr am liebsten im Flugzeug? Klar am Gang macht auch Sinn. Da muss man nicht immer seine Sitznachbarn belästigen, wenn die Blase drückt.

Ich habe mich letzendlich für die Asiatisch – Vegetarische Mahlzeit entschieden und bin gesapannt wie sie schmeckt – aber vorallem, wie das mit der Bestellung an Board abläuft. Blöd wäre natürlich, wenn ich dann aufeinmal doch etwas anderes vor mir stehen hätte.

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich dann machen würde. Für mich würde sich nicht die Frage stellten, ob ich es aus ethischen Gründen nicht zu mir nehmen würde – in dem Fall wäre es den Tieren gegenüber respektlos das Essen wegzuschmeißen. Aber dafür garantieren, dass mir bei dem Anblick und Geschmack nicht schlecht wird, kann ich nicht. Nun gut – wofür gibt es denn die „Kotzbeutel“ an jedem Sitz 😉

Seit dem Film „Dominion“ bin ich was das angeht tatsächlich einwenig sensibler geworden. Ich will nicht sagen, dass mir schlecht wird, wenn ich im Laden an der Fleischtheke vorbeigehe … obwohl – doch…ich glaube genau das will ich sagen. Tja das wird genauso spannend wie die eigentliche Essenssuche in Neuseeland selbst. Da kann ich nur von einem glücklichem Zufall sprechen, dass ich mit einer diesbezüglich gleichgesinnten Person unterwegs sein werde … wenn alles gut geht 😉

Ohhh, habt Ihr da grad etwa eine vertrauliche Insiderinfo erhalten??? Okey, aber pssssst. Wo wir einmal dabei sind. Macht ihr euch auch manchmal darüber Gedanken, was Google und Co. alles über euch wissen könnten? Ich glaube ja Mr und Mrs Google kennen mich besser als so ziemlich alle anderen Personen auf dieser Erde – merkwürdiges Gefühl, nicht wahr? Jedenfalls brauche ich mir deshalb aber keine Sorgen machen, dass ich in Neuseeland nichts zu Essen finden werde, denn auf die Internetkonzerne ist verlass! So schnell kann man gar nicht schauen, und schwupp hat Google meinen neuen Aufenthalsort dokumentiert und ihn in mein Persönlichkeitsprofil integeriert. Herzlich Willkommen Werbung vom nächsten veganen Restaurant in 200 Metern rechts.

So richtig aufgeregt bin ich noch nicht, aber so langsam realisiere ich, dass es bald losgeht. Wenn ich morgen den Koffer packe, wird das sicherlich ein ziemlich komisches Gefühl werden. Vorallem muss ich dann eine Woche lang auf meine Lieblingsunterhosen und Pullis verzichten, weil sie schon im Rucksack verstaut sind – fürchterlich. Kleiner Tipp am Rande für all diejenigen, die auch mit dem Rucksack auf große Reise gehen: Anstatt sich die völlig Überteuerten Packsäcke zu kaufen, holt euch einfah einen Pack Schwerlastmüllsäcke. Die sind robust, leicht, wesentlich preisgünstiger und auch noch wasserdicht, wenn man sich beim Verschließen nicht allzu blöd anstellt 😉

Packsäcke machen aber grundsätzlich unheimlich viel Sinn. Nicht nur um seine Sachen trocken zu halten, sondern auch, um eine gewisse Ordnung im Rucksack zu halten. Der wichtigste Vorteil ist meiner Meinung nach aber folgender: Wenn man ausversehen mal genau das benötigt, was ganz unten im Rucksack ist, muss man nicht alles einzeln herausholen. Zusätzlich kann man die Säcke auch noch beschriften damit es die Flughafenmitarbeiter einfacher haben, verbotene Substanzen zu entfernen und vorher nicht den ganzen Rucksack auseinandernehmen müssen, haha ;P In Neuseeland werde ich die Säcke dann definitiv auch nicht wegschmeißen solange sie noch halbwegs als Solche erkennbar sind. Im Auto kann man die noch super als „gebrauchte Wäsche-Sack“ verwenden und luftdicht verschließen, damit der Fahrzeuginnenraum nicht die ganze Zeit nach einem Cocktail aus Schweiß, Blut und Erde riecht. …Warum auch immer Blut an unserer Kleidung sein sollte …

Mich würden eure Fragen rund um das Thema Work and Travel, Neuseeland und so weiter brennend interessieren. Feel free to leave a comment below! …man muss sich ja schonmal einwenig auf Englisch einstimmen. Hmm, vielleicht sollte ich den Linksverkehr auch schonmal üben? – Ob das hier in Deutschland so eine gute Idee ist? haha ;B

Tschüüüüüüüüüüüüüs.

2: Longboard bauen (extended Version)

Da ihr bestimmt schnell wissen wollt, warum mich dieses Projekt fast mein Leben gekostet hätte, bringe ich die Sache mit den Holzarbeiten an dem „Deck“ möglichst schnell hinter uns.

Die Form und größe von dem Brett stand ja wie bereits erwähnt ziemlich schnell fest. Ich habe die Vorlage zwar dann doch nicht eins zu eins umgesetzt, weil ich die Sperrholzplatten ein wenig ökonomisch sinnvoller ausnutzen wollte, aber im großen und ganzen habe ich mich an meine Ursprungsidee gehalten. Da es im Baumarkt keine Buche gab, musste ich mich im Endeffekt für Kiefernholz entscheiden, was eigenltich auch gar nicht so verkehrt war. Durch die recht weiche Kiefer hat das Board eine angenehme „Federung“ und Fahrdynamik. Bodenwellen und allgemein sämtliche Vibrationen werden unfassbar gut kompensiet, sodass der Fahrspaß ohne zitternde Beide von statten geht 😉

Das zuschneiden der Platten auf die grobe Form brachte eher wenig Probleme mit sich. Da Holzleim immer unter Druck verarbeitet werden muss und das Deck ja auch eine gewisse Biegung aus Stabilitäts- und Platzgründen, aufweisen sollte, habe ich mir kurzer Hand eine Presse gebastelt. Neben zwei Klappleitern als Stützen, dienten mir die Holzbalken unseres altesn Spielturmes als Grundgerüst für die Presse. Um die gewünschte Biegung auch umzusetzen habe ich auf den Holzbalken kleinere Holzstücke befestigt um sozusagen eine „Negativform“ herzustellen, in die das Deck dann schließlich hinein gepresst werden sollte. Als Pressen dienten mir einfache Gewindestangen mit Muttern zum schrittweisen anziehen und weitere Holzbalken als Gegenstücke. Das Deck, welches aus drei Sperrholzplatten aus jeweils nochmal drei Einzelplatten besteht, habe ich so ca. 30 Stunden mit dem Holzleim gepresst und kurz nach Silvester aus seinr Zwangshaltung befreit. Jetzt hieß es: Hobeln, schleifen und anpassen.

Oha und jetzt hätte ich fast das wichtigste vergessen. Bevor ich die Löcher für die Achsen gebohrt habe, wobei mir ein Laser wirklich sehr hilfreich war und das Holz lackiert habe, stand natürlich noch eine ganze andere Sache an! Die Gestaltung. Zwei Tage lang habe ich diesen Widderkopf mithilfe eines Lötkolbens in das Holz gebrannt. Das war eine ziemliche Sauarbeit. Vorallem, weil man Angst hat, das Brett oder Muster zu zerstören. Trotz den kleinen Macken, die sowohl die Form, als auch die Zeichnung haben, bin ich sehr zufrieden, denn das macht ja das Individuelle Gesamtbild aus.

Jetzt wisst ihr zumindest schonmal, wie das Deck enstanden ist und wie die Holzarbeiten so abgelaufen sind. Ach ja, lackiert habe ich den ganzen Spaß dann mit einem klarem Bootslack. Wen interessiert das eigentlich?

Da das Deck nun keiner Arbeit mehr bedurfte, standen jetzt die Achsen an. Und hier passiert es – beinahe hätte ich meinen Kopf verlieren können. Damit ich auch nur irgendetwas schweißen konnte, musste ich zunächt die Einzelteile aussägen. Mit der Laubsäge hört der Spaß bei 4mm starkem Metall dann aber sehr schnell auf, weshalb ich mich erstmal um einen Winkelschleifer kümmern musste. Nach kurzer Recherche, bin ich auf Amazon auch ziemlich schnell fündig geworden. Da ich etwas ordentliches haben wollte, habe ich mich für einen Makitawinkelschleifer entschieden, an dem ich auch absolut nichts auszusetzen habe 😉 Ich hatte einen heiden Respekt vor dem Teil, als ich es das erste Mal – zunächst ohne Trennscheibe – angeworfen habe. Kein Wunder, denn 2000 Watt und 6kg Gewicht in der Hand merkt man sehr deutlich – und dann noch die Geräuchskulisse! Ohne Brille und Ohrenschützer geht da gar nichts. Aber, bitte Leute. Wenn ihr an Maschinen arbeitet, die sich drehen, tragt bitte keine Handschuhe! Das kann schlimme Folgen haben.

Nun ja. Dann kam der Moment der Wahrheit. Ich montierte die 230mm Metalltrennscheibe an dem Winkelschleifer, klemmte den Strom wieder an und verschaffte mir einen sicheren Stand. Was ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht wusste: Man sollte die Scheibe auch richtig herum – mit der rauen, unbedruckten Seite nach oben – montieren…ansonsten kann es zu einer solch gefährlichen Situation kommen, wie bei mir. Ich werfe das Gerät an und halte es in die Höhe. Keine vier Sekunden später sehe ich nur noch, wie sich die Sicherungsmuffe ablöst und die Trennscheibe mit einem Affenzahn, drehend aus der Flex in Richtung meines Körpers rast. Ganz knapp rast Sie an meinem Hals vorbei und spickt schließlich hinter mir in die Erde ein – heilige Scheiße, hab ich einen Schreck bekommen.

Danach habe ich das Höllending zwei Tage nicht berührt bis ich meinen Fehler entdeckt habe. Irgendwie musste es ja gehen und später habe ich meine Makita auch wirklich lieben gelernt, weil es ein leichtes war durch das Metall zu gleiten. Dass es aber schlauer ist, Stahl mit dünneren Stahltrennschreiben und nicht mit dicken Metalltrennscheiben, zu bearbeiten, habe ich leider erst viel zu spät festgestellt.

Das ausschneiden und schleifen von den einzelnen Teilen war eher eine Fleißarbeit und weniger interessant. Daher überspringen wir das und kommen direkt zu einem wirklich spannendem und für mich sehr neuem und collen Thema: Das schweißen! Nicht nur, dass es mir so viele neue Möglichkeiten in der Zukunft bietet, sondern auch die gewaltigen Temperaturen und Energien, die dabei entstehen, haben etwas ganz besonderes – das perfekte Männerspielzeug! Es ist heiß, hell, gefährlich und super cool 😉 Darum und um die nächsten Schritte soll es aber in Teil 3 gehen!

Danke fürs lesen und eine schöne Restwoche, wünsche ich euch! Lasst gerne einen Kommentar da, teilt es und sagt es weiter – würde mich freuen.

How to build a Longboard (Teil 2)

Hiermit endet nun die wirklich sehr grobe Zusammenfassung meines Longbiardsprojekts 😉 Der zweite ausführliche Teil wird wieder morgen erscheinen. Ich hoffe, euch hat die kleine Reise in die Entstehung meines Longboards gefallen!

Ende.

Die Maori – Ureinwohner am anderen Ende der Welt

Um die Moaris, den Ureinwohnern von Neuseeland ranken sich viele Mythen. Forscher und Historiker sind sich stark uneinig über die Art und den Zeitpunkt ihrer Ankunft auf dem „Land der langen weißen Wolke“ (Aotearoa – Neuseeland auf Maori). Fest steht jedoch, dass die Besiedlung nicht später als ins 14. Jahrhundert hineinreichte und die Maori ein eher kriegerisches Volk wahren. Ihre Ehre gilt Ihnen bis heute als wichtigstes Gut. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Besiedlung, wo sie festgestellt haben, dass einige Landstriche fruchtbarer als die anderen waren, nahmen die Konflikte zwischen den Gruppen („hapu“) ihren Lauf – es ging um Land, Ehre und nicht zuletzt auch um Rache.

Da Neuseeland durch seine Insellagende schon von je her ein recht isoliertes Land war, gestaltete sich die Entwicklung der Maori-Völker langsamer als vergleichbare Völker dieser Erde. Die Möglichkeit des „Abschauens“ und Vergleichens war durch die Insellage umso schwieriger geworden. Dieser Umstand machte das Aufeinandertreffen zwischen den Maori und anderen Völkern nicht gerade zu angenehmen „Plauderverantstaltungen“. 1642 setzte der ertse Europäer einen Fuß auf Neuseeländischen Boden, gefolgt von James Cook, der die Nord – und Südinsel im Jahre 1769 bereiste und kartografierte. Die Besiedlung der Europäer brachte natürlich große Schwierigkeiten mit sich und durch die technologische „Unterentwicklung“ der neuseeländischen Ureinwohner, gestaltete sich die Unterdrückung der Maori durch die Europäer relativ leicht. Das hatte natürlich schwerwiegende Folgen für jeden, der sich gegen die europäischen Lebensgewohnheiten und Standarte wehrte – und nicht wenige Maori versuchten verständicher weiße auch ihre Kultur und Traditionen zu bewahren – wer würde das nicht? Aber gegen die Macht der Europäer hatten sie kaum eine Chance.

Ursprünglich stammen die Maori aus dem Südostasiatischen Raum, so zumindets die Theorie einiger Quellen. Alleine diese Kulturen weichen ja schon stark von jenen aus Europa ab.

Allerdings müssen wir noch zwei weitere Aspekte betrachten, die die Zahl der Moari nach der Ankunft der Europäer deutlich schrumpfen lies. Zum einen schleppten die europäischen Siedler allerhand Keime in das Land ein, auf die die Maori in keinster Weise eingestellt waren, weshalb etliche ihr Leben an Grippe und Masern lassen mussten. Zum anderen konnten die Maori nun die deutlich effektiveren und tödlicheren Waffen nutzen um gegen sich selbst vorzugehen. Die gewaltsamen Konflikte zwischen den Einheimischen und die anschließenden Rachezüge, fielen durch Gewehre und co deutlich blutiger aus!

Natürlich gibt es zur Geschichte der Maori noch deutlich mehr zu sagen, aber es geht mir hier nur um einen groben Überblick, denn schließlich will ich die Kultur und heutigen Umstände der Maori nicht völlig außer Acht lassen 😉

1960 wurden die Maori dann endlich von der Neuseeländischen Regierung als politische Kraft anerkannt und im Jahre 2008 haben sich beide Parteien auf ein Umfassendes Entschädigungspaket geeinigt: Heute sind die Maori die größten Waldbesitzer des Landes.

Wenn wir uns nun die Traditionen und Bräuche dieses indigenen Volkes anschauen, könnte uns bei einem Spaziergang durch die Natur Angst und Bange werden. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit durch ein ihrer Waldgebiete zu stromern seit 2008 ziemlich groß.

Die Maori hatten die seltsame Angewohnheit die Köpfe ihrer Gegner mitzunehmen, Augen und Gehrin zu entfernen und in diese Öffnungen dann eine gummiartige Masse zu füllen. Anschließend wurden die Köpfe dann gekocht und in der Sonne getrocknet. Für eine längere Haltbarkeit haben sie nach dieser Prozedur aber immer noch keine Kosten und Mühen gescheut und selbige auch noch mit einer Heilsalbe einbalsamiert. Und das alles nur, um ihre Gegner jederzeit verspotten zu können. Damit aber nicht genung. Es existierte sogar ein „Spiel“, für das sie die Köpfe aufschlichteten und an oberste Stelle den Kopf des Anführers platzierten. Die Aufgabe der Mitspieler bestand nun darin diesen obersten Kopf mit einem Stein oder einem anderen Kopf zu bewerfen und treffen – schon ein bisschen verrückt oder? Im Laufe der Recherche stelle ich immer mehr fest, dass die Maori irgendwie seit jeher ein sehr von Hass geprägtes Volk sind. Zumindest macht das den Eindruck auf mich, wenn ich von solchen Praktiken höre. Zudem war das noch nicht alles: Lange wahren sich Forscher nicht einig, aber heute weiß man, dass die Maori auch Kanibalisumus betrieben haben. Nicht aber etwa, weil sie Hunger hatten, sondern um ihre Gegner zu demütigen. Aber wenn wir ehrlich sind: So gut wie alle indigenen Völker hatten so ihre „Eigenheiten“. Schließlich war das Leben damals in keinster weiße mit unserem heutigen Luxusleben in Deutschland zu vergleichen.

Die Kultur der Maori hat aber nicht nur ihre Schattenseiten. Der traditionelle Tanz – die „Haka“ – versprüht zwar auf den ersten Blick auch nicht unbedingt Liebe und Friedlichkeit und diente im Grunde auch zur Einschüchterung ihrer Gegner. Aber damals wie auch heute hat sie eine weitaus größere Bedeutung für die Stämme der Maori. Sie dient nicht nur zur Motivation, sondern auch zur Begrüßung und zum „äußeren Ausdruck der Stimmung des Inneren.“ Viele Neuseeländische Sportler motivieren sich zu Beginn eines Wettkampfes mit der Haka und mobilisieren ihren Teamgeist. In Deutschland existiert heute sogar ein Sportprogramm für Körper, Geist und Seele, der teils von der Haka inspiriert wurde. Es nennt sich „Aroha“ und wurde von Bernhard Jakszt entwickelt. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet hier allemöglichen Informationen aus erster Hand. Den Sport in Aktion könnt ihr euch auch auf der Facebookseite meiner Mum anschauen.

Nicht weniger motivativ und traditionell sind die markanten Tattoos, die die Maori im Gesicht, aber auch auf dem Rücken tragen. Jede einzelne Linie soll für Mut und Stärke stehen. Sie werden teils in jungem Alter mit scharfen Kratzern und Schabern aus Knochen in die Haut geritzt und anschließend durch Stiche und schwarzer Farbe aus Pilzen oder verkohltem Holz in der Haut verewigt. Die Haut ist anschließend sehr stark vernarbt, was ziemlich beängstigend wirken kann. Naja, vielleicht sollte ich mir in Neuseeland auch einfach so ein Tattoo im Gesicht stechen lassen. Dann fallen die Narben durch meine Akne in meinem Gesicht überhaupt nicht mehr auf 😉

Auch wenn die Maori leider nach wie vor ingesamt deutlich weniger gebildet und deutlich häufiger krank sind, lebt die Kultur in ihnen weiter und ist auch heute noch ein großer Bestandteil der Neuseeländischen Gesellschaft.

Sobald ich dann endlich in Neuseeland bin, wird sicherlich noch das ein oder andere zu den Ureinwohnern Neuseelands kommen. Aber für das erste soll es an dieser Stelle erstmal genug sein. So viel Text liest sich doch kein Mensch mehr durch ;D

Eins vielleicht noch: Die Maori haben ihre Stammesmitglieder übrigens gleich zwei mal bestattet. Klingt komisch – ist es auch. Nach einer dreitägigen Trauerphase während Der der Sarg immer offen ist und von engen Angehörigen betreut wird, kommt er unter die Erde. Nach ca. einem Jahr wird der Leichnahm wieder ausgebuddelt und dessen Knochen gesäubert, rot angemalt und erneut druch eine Szeremonie beerdigt. Krass.

Wenn ihr Bock auf aktuelle Infos zu meiner Neuseelandreise habt, schaut auch gerne auf Instagram (seidel_manuel) oder Facebook (https://www.facebook.com/Dulli-im-Bulli-103755487656732/)

1: Longboard bauen (extended Version)

Ich verzichte hier nun bewusst auf Bilder, da es hier mehr um einen Erfahrungsbericht für Ineressierte geht 😉 Leider habe ich keine Bilder von den konkreten Arbeitsvorgängen mehr – das ärgert mich zu tiefst. Aber naja, viel Spaß beim Lesen:

How to buil a longboard completly by your own?

„Selber machen ist manchmal ziemlich bekloppt, aber geil!“ … So ungefähr war das bei diesem Projekt auch, denn von Geld sparen oder „nicht auf die Post warten“ müssen, können wir hier definitiv nicht reden. Auch, wenn es am Anfang anders geplant war.

Ende 2017 reifte die Idee von dem Bau eines eigenen Longboards – wir nennen es liebevoll „Brett“ – ,obwohl ich mit diesem Thema eigentlich nie viel zu tun hatte. Skateboards und dessen Verwandte haben es mir eigentlich nie so richtig angetan. Ich war einfach von der Zweckhaftigkeit und Funktionakität nicht überzeugt. Das Fahrrad oder meine Drohnen haben es mir da schon wesentlich mehr angetan. Doch die Symbiose aus „cruisen“ und motorlos auf Rädern unterwegs sein, brachte dann doch einen Stein ins Rollen, den ich so vorher vermutlich achtlos am Stand liegen gelassen hätte. Für mich war klar, wenn dann Brett, dann ein chilliges Longbaord zum „Touren“ machen und das hat sich definitiv auch bewährt 😉

Nachdem die Entscheidung „Longboard“ dann feststand, hieß es erstmal planen, recherchieren und informieren. Da ich mich zuvor nie mit diesem Thema befasst habe und auch noch nie so wirklich eigene Erfahrungen auf einem Skateboard oder ähnlichem gesammelt habe, musste ich ersmtal grundlegende Fragen klären und klar stellen, auf was es bei einem solchen Projekt im Endeffekt ankommt.

Die Überlegungen zur Gestalung des bloßen Holzbrettes gestalteten sich als eher unkompliziert. Die Form war relativ zügig auf Resten von Fotostudiohintergrundkarton aufgetragen und probegesatnden. Zu Beginn wirkte die ganze Sache ziemlich groß, weil ich echt verdammt viel Platz hatte. Wenn ich mir aber machne Longboards anschaue, die es zu kaufen gibt, dann ist mein Brett noch harmlos und eher in Babyformat 🙂 Die allermeisten würden jetzt das Holz rausholen, kleben und dann die gekauften Achsen inklusive Räder montieren. Ich dachte mir aber so: „Ne wann dann, richtig!“ Also stand für mich als nächstes die Planung der Achsen an, was zunächst eine dezente Überforderung darstellte. Zum einen handelt es sich bei den meisten Skateboard – oder Longboardachsen um Gussteile, die durch eine einheitliche Form entstehen. Da ich aber bedauerlicherweiße keinen Hochofen im Keller stehen habe, blieb mir nur die Fertigung aus einzelnen Metallplatten, die ich dann am Ende miteinander verschweiße. Gute Idee! Nur blöd, wenn man weder ein Schweißgerät noch das nötige Wissen und die Erfahrung dafür hat. Na und? Dann besorgen wir uns das halt. Gedacht, getan. Bevor es mit dieser Geschichte weitergeht, hier noch kurz die zweite Herausforderung: Solche Achsen müssen ja nicht dur die Optik von selbigen haben, sondern auch eine spezielle Funktion erfüllen – Stabilität, Lenkung, Radaufnahme und eine gewisse „Softness“ sind nur ein paar Kriterien, auf die es ankommt. Die größte Frage, die es zu klären gab, war jene nach dem „perfekten“ Winkel, denn der Kingpin (Sozusagen eine lange Schraube, die die beiden Achsteile zusammenhält und die Aufnahme für die sogenannten „Bushings“ darstellt.) muss eine ganz bestimmt Gradzahl zur horizontalen Ebene des Brettes aufweisen. Ansonsten wird ein lenken unmöglich.

Da ich dazu neige, alles verstehen und nicht nur glauben zu wollen, saß ich an mehreren Abenden bestimmt mehrere Stunden da und habe überlegt, wie der Einfluss des Winkels physikalisch zu erklären ist – totaler Spiner, dieser Junge. Leider sind meine Recherchen schon eine ganze Weile her, aber soviel kann ich noch sagen: Je größter, also steiler der Winkel ist, desto „agiler“ ist das Lenkverhalten. Wenn ich mit nicht irre warren 50° so ziemlich die maximale Gradzahl, die von Unternehmen angestrebt wird. Ich habe mich schlussendlich für 42-45° entschieden, da ich ja lieber einen gemütlicheren Crusier haben wollte. Bei dem zweiten Brett – einem wesentlich kürzerem Pennyboard – habe ich dann allerdings die 50° bevorzugt, weil hier die Agilität im Vordergrund stand ;D.

Um diesen ersten Teil nicht allzu lang zu machen, möchte ich ihn an dieser Stelle einmal abrechen. Eine detaillierte Bauanleitung bzw. Beschreibung würde wohl ein ganzes Buch ausfüllen, denn es gibt noch deutlich mehr relevante Daten und Umstände, die man allein bei der Planung beachten sollte. Mir geht es hier eigentlich nur um einen groben Überblick und, dass ich sptäter auch selbst noch weiß, wie ich das „damals“ angestellt habe 😉 – Vielleicht kann ich irgendwann mal darüber lachen, weil ich feststelle, wie kompliziert ich mir die Dinge eigentlich gemacht habe.

Jedenfalls hat es ungefähr 2 Monate von der Idee, den ersten Überlegungen, Recherchen, den Skizzen und schließlich bis zum anfertigen der Technischen Zeichnungen gedauert, die Millimetergenau angefertigt werden mussten, weil ich sie später als Schablonen für die Einzelteile verwendert habe. Erst während den ersten Skizzen habe ich festgestellt, wie wesentlich die Beachtung von Materialstärken, Schweißnähten und dadruch entstehende Verzerrungen oder überschüssiges Material und Toleranzen bei der Umsetzung ist. Das hat meine Befürchtungen um weiten gesprängt und zu vielen „Neuzeichnugen“ geführt.

Tja, es ist halt auch kompliziert, wenn man Materialstärken mit einberechnen möchte, aber noch nicht mal eine Idee hat, welche Stahlstärke man verbauen möchte, haha. Ja, auch solche banalen Probleme kosten einiges an Zeit und Nerven ;O

So, das wars jetzt für heute. Ist ja fast so schlimm wie ein Aufsatz in der Schule – nur, dass ich hier Spaß daran habe, meine Gedanken und Erinnerungen aufzuschreiben und ich euch hoffentlich ein bisschen inspirieren konnte. Wenn ihr wissen wollt, warum ich bei diesem Projekt fast mein Leben gelassen hätte, schaut auch beim nächsten Blogbeitrag wieder vorbei!

How to build a Longboard?

Hey Freunde des Lichts 😉 Ich habe mich für dieses Mal an eine ganz spezielle Art herangewagt, denn ich wollte den Bau von meinem Longboard möglichst kurz, knackig und interessant für euch gestalten! Eine ausführlichere Version veröffentliche ich auf diesem Blog mal neben der Reihe mit der Hoffnung euch ein paar Anregungen und Tipps mit auf den Weg geben zu können. Jedenfalls ist das hier jetzt erstmal der erste Teil meiner kleinen „100% Selfmade“ Bauserie, denn dieses Longboard ist tatsächlich komplett selbst gebaut – das Deck, die Gestaltung, Planung und der Bau der Achsen, sind alles Bestandteile dieses Projekts. Einzig und allein die Rollen und Bushings habe ich fertig gekauft. Viel Spaß!

Packliste – Neuseeland!

„Toter Mann mumifiziert in vieeeeel zu großem Schlafsack.“

Uhhh – heute gibt es mal etwas ganz feines, haha 😉 Eine – oder besser gesagt „meine“ Packliste für meine Reise nach Neuseeland.

Kleine Anmerkung zu Beginn: Die Packliste basiert auf einer bereits erprobten Grundlage. Ich habe sie jediglich auf meine Wünsche angepasst. Ob ich alles brauchen oder auch manche Dinge vermissen werde, kann ich dann leider erst in ein paar Monaten sagen.

Rucksäcke: Den Range Pack von TT habe ich schon länger und liebe ihn. Tasmanian Tiger schafft es einfach super funktionale und vorallem robuste Rucksäcke herzustellen. Aber, ob sich die beiden Rucksäcke auch wirklich bewähren und warum ich mich nun explizit für diese beiden Modelle entschieden habe, erfahrt ihr in einem extra Blog dazu 😉

Stoffzeugs: Natürlich brauche ich auch irgendwas zum anziehen, abtrocknen, schlafen und so weiter.

Technikkram: Der fällt bei mir leider etwas größer aus, weil das Fotorafieren und Filmen nun mal zu meiner Leidenschaft gehört 😉

Sonstiges:

An sich sollte es das erstmal gewesen sein. Sollte sich noch etwas ändern, oder ich noch etwas gravierendes vergessen haben, werde ich das sicherlich noch anpassen, schließlich möchte ich ja auch, dass ihr diese Liste als Anregung nehmen könnt 😉

Lasst mir gerne einen Kommentar da. Was findet ihr unnötig oder was würdet ihr definitiv noch mitnehmen?

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Die Links sind sogenannte „Affiliate-Links“ zu Amazon. Wenn ihr über diese Links kaufen solltet, bekomme ich eine kleine Provision – praktisch für die Kaffeekasse, auch wenn ich gar keinen Kaffee mag ;). Für euch entstehen natürlich absolut keine Mehrkosten! Im Laufe der Zeit werde ich diese Links aktualisieren und eventuell noch einige hinzufügen, allerdings hab ich absolut keine Ahnung, ob die überhaupt funktionieren – #Neuling. Aber man kann es ja mal ausprobieren und ich habe die Möglichkeit euch auch konkrete Produkte zu zeigen, die ich selbst verwende und von denen ich überzeugt bin.

Vegan mit Etihad?

„Ohne Bilder ist das Leben nur halb so bunt.“

Ich begrüße euch! Heute mal ein Beitrag zum Mittwoch, weil ich unbedingt mit euch teilen will, was ich zum Thema Essen und Etihad in Erfarhung gebracht habe 😉

Ist es möglich, auf dem gesamten Weg nach Neuseeland, meiner Linie treu zu bleiben? Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich einfach und lässt sich mit einem klaren „JA“ beantworten. Schließlich kommt der Mensch etwa 3 Wochen ohne Essen aus – easy – gar kein Problem.

So, das wärs dann auch schon für heute – manchmal kann die Lösung so einfach sein.

Okey Leute, Spaß beiseite. Natürlich möchte ich keine 35 Stunden lang hungern und in Auckland dann vor lauter Verzweiflung in einen McDonalds absteigen, weil das der einzige Schuppen ist, der um die Zeit – 23:59 – noch auf hat. Deshalb habe ich ohne große Erwartungen mal die Webseite von Etihad durchstöbert und mich schon auf das schlimmste eingestellt – Toast, Toast, und nochma Toast, der dann schonmal mein halbes Handgepäck in Anspruch nimmt ;P

Erstaunlicherweiße bietet Etihad ein ziemlich umfangreiches Angebot an warmen Speißen an, von denen ich zumindest auf dem Weg nach Brisbane gleich merhmals Profitieren darf. Super! Doch was genau gibt es denn nun für Veganer?

Grundsätzlich sind alle Speißen streng nach den Halal-Vorschriften zubereitet, wo der islamische Einfluss deutlich zu spüren ist. „Halal“ verbietet unter anderem Schweinefleisch und Alkoholhaltige Lebensmittel. Außerdem gelten bestimmte Vorschriften für das töten der Tiere, die zum Verzehr gedacht sind. Zum Beispiel wird den Tieren ohne Betäubung mit einem einzigen Schnitt die Kehle aufgeschnitten damit sie vollständig ausbluten – nicht meine Welt. Soviel nur kurz für euch zur Info, falls ihr auch Fragezeichen zu „Halal“ im Kopf hattet.

Etihad unterteilt die Auswahl ihrer Speißen in drei Kategorien, die zum einen nach religiösen, medizinisch/diätetisch und zum anderen auch nach nach Mahlzeiten für Kinder und Babys beschrieben sind. Letzteres interessiert mich jetzt eher weniger, weil es sich hierbei um klassiche „Pommes mit Schnitzel“ – ohne Schwein – handelt 😉

Unter den „religiösen“ Mahlzeiten kommen im Grunde gleich zwei Gerichte in Frage, wenn ich das richtig verstehen:

  1. Vegetarische Kost … Die könnten sie eigentlich auch als vegan bezeichnen, denn in der Beschreibung steht, dass weder Fleisch noch Fisch oder andere tierische Produkte verwendet werden. Der Verzicht auf Milchprodukte wird im Gegensatz zu Eiern nochmals verdeutlicht. Aber ich denke diese Mahlzeit kann ich bedenkenlos bestellen 😉
  2. Vegetarische Jain-Kost … Im Grunde handelt es sich hierbei um ähnliche Kriterien wie bei Nummer eins, nur, dass in dieser Kost keine Wurzelgemüse (Karotten, Kartoffeln usw.) verwendet werden. Es wird auch explizit darauf hingewiesen, dass kein Fleisch oder andere tierische Nebenprodukte verwendet werden. Das schließt zwar kein Fisch aus, aber so hundert Prozent sicher bin ich mir da nicht. Interessante Zusatzinfo: Diese Gerichte werden asitisch zubereitet und sind für „Gruppen der indischen Gemeinschaft“ geeignet.

Ich finde es super spannend auf welche individuellen Befindlichkeiten Etihad eingeht. Zum Schluss schaue ich mich auch nochmal bei anderen Airlines um, damit ich einen kleinen Vergleich und Fazit ziehen kann 😉 Jetzt zeige ich euch aber erstmal noch, was sich bei Etihad so unter der Kategorie medizinisch-diätetische Kost verbirgt:

  1. Die Obstplatte … Das ist glaube ich selbsterklärend oder? Es gibt „frische Früchte aus der Saison“ und ist somit definitiv auch für vegan lebende Menschen geeignet. Ob man davon aber satt wird, ist fraglich 😉
  2. Rohkost – Mahlzeit … Hmm, hier gestaltet sich das schon etwas schwieriger, weil Etihad keine exakten Angaben zu den verwendeten Produkten gibt. Milchprodukte können ja teilweise auch als „Rohkost“ gelten. Laut Etihad enthalten diese Mahlzeiten überwiegend rohes Obst und Gemüse. Überwiegend heißt aber leider nicht gleich „ausschließlich“ 😉 – Aber grundsätzlich sollte bei dieser Mahlzeit das Risiko für tierische Lebensmittel relativ minimal sein.
  3. Vegetarische – Orientalische Kost … Bei dieser Mahlzeit legt Etihad ganz klar die Socken auf den Tisch. – Äh, Ihh. Das ist ja widerlich! Ups, sry. Was ich damit sagen wollte: Diese Mahlzeiten enthalten ganz eindeutig keine tierischen Produkte und sind auf chinesische Art zubereitet. Ich glaube hiermit habe ich bereits meinen Favoriten gefunden 😉

Das sind jetzt 5 (!!!) Mahlzeiten, die für Veganer geeignet sind. Meiner Meinung nach verdient das ein fettes Lob! Bei meinen Recherchen habe ich aber noch ganz andere Dinge herausgefunden, die mir diese Airline wirklich sehr sympatisch machen. Dazu wird es auf auf meiner Facebookseite „Dulli im Bulli“ in den nächsten Tagen aber deinitiv noch ein paar weitere spannende Infos geben!

Um den ganzen Spaß jetzt noch abzurunden, hier noch ein paar „Besonderheiten“, die man als Etihad-Gast bei der Speisenaswahl genießen kann: Es gibt auch explizit Gluten, – Zucker, Salz, – und Lactosefreie Mahlzeiten.

Zum Schluss noch wie versprochen: Bei den anderen Airlines sieht die Speiseauswahl im Grunde ähnlich aus. Allerdings gestaltet sich die Suche nach Infos nicht bei allen Airlines so einfach wie bei Etihad. Bei Lufthansa zum Beispiel muss man ein klein bisschen mehr suchen, aber dafür gibt es dann auch eine explizit als „vegan“ gekennzeichnete Kost 😉

Allem in allen finde ich es wirklich erstaunlich wie fortschrittlich und umfangreich das Angebot der Airlines ist. Damit habe ich zuvor nicht gerechnet! Aber ich kann es kaum erwarten euch meinen Erfahrungsbericht über das Essen an Board zu geben, denn tierfrei ist die eine Sache und Qualität, Zubereitung und Geschmack ist die andere Seite 😉

Das soll es von mir für heute gewesen sein! Schöne Woche wünsche ich euch und lasst mal ein Kommentar da, teilt und sagt es weiter!

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